Die Sprechblasen-Affäre!

Die vollständigen Enthüllungen eines Skandals:

Försters Helfers-Helfer:

 

Wenn man sich in Gerhard Försters ehemaligem Sprechblasen-Thread einliest, ist alle vier oder fünf Seiten von „Sockenpuppen“ die Rede.

Und zwar immer dann, wenn plötzlich jemand Unbekanntes oder ein weniger vertrautes Mitglied unverhofft für den Autor Partei ergreift.
Denn das konnten sich Förster und Konsorten ja überhaupt nicht vorstellen.
Der unbeteiligte Leser wird sich womöglich fragen: „was ist eine Sockenpuppe“ überhaupt?

Antwort: Die „Sockenpuppe“ ist eine Ableitung von einer sogenannten „Strohpuppe“ und soll wiederum das weibliche Gegenstück zum „Strohmann“ umschreiben, den der „Drahtzieher“ > und der soll wiederum der Autor sein <
aus dem Hintergrund vorschiebt, um unter fremdem Pseudonym seine Meinung kundzutun.


Solche Machenschaften wurden dem Autor ständig unterstellt, zum Beispiel wenn eine gewisse „Tarantel“ etwas Positives über den Verlag, die Buchreihe oder über den Autor selbst äußerte, obwohl es schlicht und einfach ihre
aufrichtige Meinung war.
Der Autor kennt diese Frau, die im Internet zu ihm hält und öfters seine Partei ergriff, überhaupt nicht.
Mit viel Mut musste sie sich oft gegen eine Horde wildgewordener Affen, gleich einem „Affentanz“, ihrer Haut erwehren und die ausgekochtesten Gemein- heiten über sich ergehen lassen.  Doch eine „Sockenpuppe“ war sie ganz
bestimmt nicht; denn das hübsche Ding mit dem grauenerregenden Namen, der vermutlich mehr das Sternzeichen Skorpion als die Vorstellung von einer Spinne symbolisieren soll, gab es schon Jahre zuvor in den Comic-Foren,
lange bevor dort die Rede vom Autor war.
Wer ein Blick auf ihren Nicknamen, der immer links vor jedem Posting eingeblendet wird wirft, der stellt sehr leicht fest, dass die "Tarantel" bereits seit August 2011 im  Comic-Forum registriert ist und bislang immerhin schon 68 Beiträge geleistet hat. Aber 2011 gab es unseren Autor noch gar nicht.
Zumindest nicht im Bewusstsein der Foren-Mitglieder.

 

Förster selbst brauchte und benötigte seinerseits natürlich keine "Socken- puppen" und auch keine Strohmänner.
Denn er hatte eine Horde bereitwilliger Helfers-Helfer um sich geschart, die mit jedem neuen Beitrag des Autors, wie die hungrigen Wölfe auf ihr Futter warteten, und wie auf Knopfdruck darauf dressiert waren, über alles und jedes
herzuziehen, was den Autor oder seine Buchreihe betraf.
Zum anderen brauchte Förster auch nur zum Hörer zu greifen und schon standen seine Mitglieder aus der Geheimloge für ihn Gewehr bei Fuß und gaben unter ihren etablierten Nicknamen ihre haarsträubenden Kommentare ab. Zum Beispiel jederzeit bereit ein gewisser: „Zacktuell“ oder „G.nem“.
Ersterer sogar noch um 2.00 Uhr in der Nacht.
Aber auch außerhalb der Loge gab es eine Anzahl bereitwilliger Freunde, die ihm dabei halfen den Autor in die Schraubzwinge zu nehmen.

Genau genommen waren das etwa 20 Eingeweihte, deren Logos wir hier einmal versammelt und weitgehend komplett abgebildet haben.

Allen voran, außerhalb der Geheim-Loge, ein gewisser Herr "Neander". Forums-Moderator im HRW-Fanclub und ein Ritter „seiner eigenen Hansrudi Wäscher-Tafelrunde“.

Ein unmöglicher Zeitgenosse, der seinem Nicknamen tatsächlich gerecht wird. Dieser wiederum entstand aus seinem Spitznamen.
Zu seinem aufgeblasenen Schreibstil im Forum haben wir uns ja schon einige Kapitel zuvor geäußert. Jedenfalls artikuliert er sich verbal wie jemand, der krampfhaft stets versucht, lieber etwas zu umschreiben als etwas klar und deutlich auf den Punkt zu bringen und zu beschreiben. Jedenfalls immer wenn Försters SB-Thread einzuschlafen drohte, meldete sich „Neander“ wie auf Kommando zu Wort.

Man könnte auch sagen - wie durch ein Wunder - denn "Neander" hatte ja mit Försters Thread, seit dessen Übernahme nichts mehr am Hut.

So rief also „Gerhard“ seinen Namensvetter „Gerhart“ ( diesmal jedoch mit „t“ ) an und der rief anschließend  wiederum seinen dritten Namensvetter („Gerhard“ ) mit "d" an - und die Sache lief im Trio, und von der Diskussion her, wieder wie am Schnürchen!


Aber Neander ist infolge seiner verschrobenen Formulierungen auch ein Meister darin, Sätze gekonnt zu verdrehen.  So bemühte sich der Autor einmal darum, seine Buchreihe doch einmal unter dem Aspekt zu betrachten, dass sich dank dieser erstmaligen Möglichkeit der komplexen Zusammenstellung aller in einer Woche erschienen Ausgaben, auch neue Möglichkeiten bieten würden, dass darauf weitere Lehning-Forschung aufbauen könnte - und er seine Buchreihe daher nicht so verstanden wissen möchte, als hätte er das Rad neu erfunden, vielmehr als eine Art Fundament, auf das man künftig weitere Forschungen betreiben könnte.
Im Originaltext las sich das am 7. Dezember auf Seite 38 im Beitrag #931 in SB-Thread so:

 

„Die Enzyklopädie beansprucht nicht in Sachen Lehning-Forschung eine Art
Neues Testament zu sein. Sie ist nicht der Weisheit letzter Schluss!
Diese Buchreihe kann beim besten Willen nicht alle und sämtliche Fragen restlos lösen und klären.
Sie möchte ganz im Gegenteil zur Klärung der noch offenen Rätsel nur einen
ersten Anstoß bilden, z.B. damit Ihr alle Euch darüber den Kopf zerbrecht.
Die Buchreihe ist nicht endgültig abgeschlossen und nicht restlos perfekt.
Lediglich ist sie zumindest von ihren bildlichen Darstellungen weitgehend
komplett. Mehr nicht!“

 

Sofort griff Neander diese Botschaft auf um sie sogleich umzumünzen, so in etwa nach dem Prinzip „Ja, wenn wir geahnt hätten, dass diese Buchreihe nur als „Denkanstoß“ zu verstehen ist, dann hätten wir doch gar nicht derart darauf herumgeritten. Dann hätten wir die Diskussion ja schon im Frühjahr beenden können. Aber dann verdient diese Buchreihe auch nicht den hoch gesteckten Titel: “Enzyklopädie“; denn eine solche muss einfach komplett sein und mehr sein als nur ein Denkanstoß“.
Und das las sich dann einen Tag später in "Neanders" Beitrag  #950 so:

 

Hätte der "Autor" eher zugegeben, dass seine "Menzy" eigentlich mehr als
Denkanstoß, denn als echte Enzyklopädie gedacht war und sich und uns die eine oder andere merkwürdige Info "erspart", wäre das Wort der "Kunden- verarsche" vielleicht außen vor geblieben (und das Gesamtthema sicherlich schon zwei bis drei Threads vorher abgehandelt worden).

 

Anhand solcher Auslegungen erkennt man deutlich wie dieser Mann tickt!

Reicht man ihm die Hand zum Frieden, dreht er einem den Arm rum und bricht einem im nächsten Augenblick die rechte Hand zum Bücherschreiben.
Es war doch eigentlich klar, was der Autor mit diesem Statement sagen wollte.
Er zeigte sich bescheiden und friedfertig, weil er die ganze Zeit als derart überheblich dargestellt worden war, so als wäre er der Auffassung, selbst das Rad neu erfunden zu haben. Diesen Eindruck wollte er relativieren.
Er hatte zwar eine tolle Buchreihe auf die Beine gestellt, die das derzeitige Wissen über den Lehning-Verlag weitgehend bündelt, aber er glaubt auch, dass es in Zukunft noch mehr zu erforschen gibt, was bisher noch nicht aufgedeckt wurde und was erst noch in Zukunft entdeckt werden will. Und das ist doch nicht nur bei Lehning der Fall, sondern in allen Bereichen der Wissen- schaft und der Forschung so. Wenn jemand morgen eine Enzyklopädie über Schmetterlinge herausbringt, die absolut komplett ist, bedeutet das doch nicht, dass niemand mehr in Zukunft einen unbekannten Schmetterling entdecken wird! Man kann eben Bücher nur mit dem Wissen von heute schreiben und

nicht schon mit Erkenntnissen füllen, die noch gar nicht erforscht sind.

 

Anhand solcher Kommentare erkennt man jedenfalls, welche Sorte von Helfers-Helfer Förster sich jederzeit bedienen kann, sobald er im Internet Unterstützung benötigt.
„Sockenpuppen“ braucht Förster ganz bestimmt nicht. So etwas unterstellt er nur unbekannten Lesern, die plötzlich für den Autor Partei ergreifen, wie z.B. „Sittingbull“ oder „Akim 196“. Auch beides Affären, wobei die von „Sittingbull“ ihm einen freien, journalistischen  Mitarbeiter an seiner Sprechblase gekostet hat, weil Förster ihn als Sockenpuppe des Autors bezeichnet hatte, ohne zu ahnen, wer der Mann in Wirklichkeit überhaupt war. Einer, der die Sprechblase bislang mit wertvollen Beiträgen versorgt hatte, bis Förster sich diesen unverzeihlichen Schnitzer erlaubte und es zwischen den Beiden endgültig zum Bruch kam.

Nachzulesen unter „Chronologie einer Comic-Groteske (Top-Thema SB 233)“ im Comic-Forum, ab Beitrag 399. ( Weitergeführt im SB-Thread auf Seite 42 Beitrag #41 ).

 

Wie schon erwähnt, Sockenpuppen brauchte Förster nun wirklich nicht!

Er hatte namentlich anerkannte Leute, die für ihn die Meinungen so beeinflussen konnten, wie er es nur wollte - alles „Prominente“, wenn man so will: „Neander“ - z.B. als CF-Moderator, „Underduck“ als ComicguideModerator, „Mick Baxter“ als Moderator ICOM, „Hinnerk“ als Moderator Index-Forum, und „FrankDrake“ als Moderator Comic-Preisfindung.
Das ist in etwa so, als hätte die „Links-Partei“ bei einer Wahlveranstaltung im
Fernsehen sämtliche TV-Moderatoren von allen Sendern auf ihrer Seite zusammengezogen und sie zu öffentlichen Symphathie-Bekundungen offiziell eingeladen. Angefangen bei Günther Jauch über Thomas Gottschalk, Hansi Hinterseher bis zu Guido Maria Kretschmer oder sogar noch Heidi Klum wäre dabei.

Denn in der Geheim-Loge gibt´s ja auch eine Frau: „Die Erste“- sie stellt die Moderatorin im Hethke-Forum - eine ebenfalls prominente Kandidatin, mit bürgerlichem Namen Doris Hethke. Die trat aber außer in ihren vier Wänden im Tiefkühl-Keller, wie „Der letzte Apache“ einmal das Geheimforum zu bezeichnen pflegte, nicht öffentlich in Erscheinung und hielt sich im „CF“ Gott sei Dank in Sachen Autor bedeckt. In der Geiheimloge allerdings nicht.

Da attestierte sie ihm dringend einen Arzt zu konsultieren.

Aber noch etwas Bezeichnendes kommt bei Försters Helfers-Helfer verzerrend

dazu - Keiner von all den oben abgebildeten "Autor"-Gegnern hat im Grunde  nicht wirklich etwas mit Lehnung und auch kaum auch etwas mit Hansrudi

Wäscher am Hut. Die ganze Sippe besteht aus Außenseiter, diskutieren aber

wie die Weltmeister mit um ein Thema, mit dem sie alle gar nichts am Hut

haben - bis auf Einen - "Den letzten Apachen".

Offizieller „Staatsfeind Nummer 2“ ist also
"Neanders" bester Freund, der zu jeder Art von
öffentlicher Streitstiftung stets immer gut
aufgelegt und rund um die Uhr zu haben ist.
Die Rede ist vom gerade zitierten „letzten
Apachen“. Ein Mann der gewissermaßen die
Butter zum Fisch beisteuert.

Denn weder Förster noch sein Spießgeselle "Neander" verfügen über ausreichend Lehning-Erfahrung als dass sie in sach- lichen Fragen dem Autor das Wasser reichen könnten.

Wenn den Beiden im Forum förmlich die Puste ausgeht, ruft Neander schnell den Apachen an -  und der zieht dann alle Register aus seinem Lehning-Repertoire, ´hat sämtliche Statements des Autors, nach eigenen Bekundungen auf seiner Festplatte abgespeichert, und ist jederzeit bereit dem Autor eins auszuwischen. ´Stellt unvermittelt sechs Monate alte Kommentare des Autors

ins Netz um Wiedersprüche aufzudecken, die ursprünglich in ganz anderem

Zusammenhang geäußert wurden.


Zugegebener Weise hat er wirklich Ahnung von Lehning und kann auch wirklich sachkundig mitreden, lag aber auch schon oft bei früheren Diskussionen im letzten Sommer, schwer daneben und ging sprachlos aus der Gesprächsrunde, nachdem ihn der Autor eines Besseren belehren konnte.
Dennoch ist er eigentlich der Einzige unter allen Kandidaten, der dem Autor auch schon mal Paroli bieten kann und Kleinigkeiten aufdeckt, an die kein Anderer je gedacht hätte. Allerdings hat er all sein Wissen wohl noch nie sortiert, geschweige denn zu Papier gebracht.

Der Autor vermutet, sein Zuhause gleicht einer Altpapier-Sammlung, wie die Papierlager aus seiner Jugend, aus denen er seine Comics fischte.
Beim Apachen aber bestehend aus tausenden Berichten vom „Kölner Comic-Express“ angefangen bis zur neusten Sprechblase. Das müssen meterhohe Papierberge sein.
Kein Wunder, dass den Apachen keiner kennt; schließlich hält er seine Identität streng geheim. Niemand hat ihn bisher je gesehen. Manche glaubten schon Autor und Apache seien eine Person. Und wenn der Apache sich je outen würde, könnte schließlich irgendwer womöglich mal seine Wohnung sehen wollen und dann vielleicht sogar feststellen, dass der Apache gar keine Lehning-Sammlung hat, sondern schlichtweg nur Altpapier.
Denn würde ihn jemand kennen, käme ja womöglich irgendwann mal einer auf
die glorreiche Idee ihn Zuhause zu besuchen. So, wie des Autors Vetter.

Und das könnte den Umständen entsprechend doch wohl recht peinlich sein!

Ein Messi in Sachen Comic-Magazine - und gar kein klassischer Sammler!

Das wäre doch die Enthüllung des Jahres!

 

Förster und sein Spießgeselle!


Förster gab in seinem Sprechblasen-Thread bekannt, "ein Freund der mit dem ersten Band wegen „textlicher Schwächen“ unzufrieden gewesen wäre, hätte ihm das Buch deswegen geschenkt“. ( Wer´s glaubt, wird seelig!).
Na, wie dem auch sei - er konnte sich schließlich schlecht dazu bekennen, das Buch nun selber doch gekauft zu haben, was natürlich eindeutig der Fall war.
Sein Mitstreiter im Internet - ein gewisser Apache - der sich ähnlich wie Förster ebenfalls gegen die Buchreihe grundsätzlich ausgesprochen hatte, war da schon etwas glaubhafter, in dem er angab, "ein Freund hätte ihm das Buch für ein paar Wochen ausgeliehen". Natürlich hatte sich auch der Apache das Buch mittlerweile käuflich zugelegt, in erster Linie um daran Kritik üben zu können.

Aber insgeheim natürlich, weil es ihm so gut gefällt wie kein zweites; denn er ist schließlich der größte Lehning-Fan aller Zeiten! Und für solche Leute ist

natürlich die Buchreihe wie geschaffen!

 

Jedenfalls begab man sich nun auf die kleinliche Suche im Buch Fehler zu finden, die sich evtl. im Vergleich zu Originalexemplaren, die im Internet angeboten wurden, aufdecken lassen würden. Beide mussten sich wegen der Originale im Internet umsehen, da weder der Eine noch der Andere über Original-Hefte verfügte.
Der Eine von beiden, der sich seinen Nicknamen aus der Kolibri-Serie „Falkenauge“ abgeschaut und zugelegt hatte und sich stolz als „Der letzte Apache“ bezeichnete, gab dann ein Carnera-Piccolo, dass bei eBay für 12,- Euro angeboten wurde, als ein Heft aus seiner Sammlung aus, welches er vorgab, angeblich mit 300 dpi eingescannt zu haben und stellte dieses der gleichen Nummer des Autors, einer Abbildung aus dessen Buch, im Forum gegenüber. Gewissermaßen als Qualitätsvergleich.  (Siehe Beitrag #889).
Dabei konnte das Heft gar nicht aus der Sammlung des Apachen sein, da es ein anderer Forumsteilnehmer ebenfall bei eBay entdeckte. Dabei wurde im Vergleich der beiden Hefte offenkundig, dass es sich um ein und das selbe Exemplar handelte, was einerseits bei eBay zum Verkauf stand und anderer- seits aus der Privatsammlung des Apachen stammen sollte. Denn beide Hefte wiesen absolut die gleichen Gebrauchsspuren auf, die zwei unterschiedliche Exemplare niemals haben konnten.

Zum einen war es ein hässlicher roter Fleck in Carneras Gesicht und zum anderen eine blaue Verunreinigung im Bereich des Hefttitels, die wohl von einem Stempel herrührte.
Der Apache hatte zwar den größten Teil der Stempelfarbe am herunter- geladenem Bild wegretuschiert aber die oben noch deutlich erkennbaren Überreste unmittelbar zwischen den Buchstaben übersehen.

Die insgesamt drei Gebrauchsspuren waren jedenfalls so deutlich, dass kein Zweifel daran bestehen konnte, dass es sich bei dem angeblichen Exemplar aus des Apachen-Sammlung zu 100% nur um das Heft aus dem Internet handeln konnte.  Der Apache hatte sich also ganz schön blamiert.

Kurz und gut - der Mann war der Lüge überführt, wollte aber eigentlich nur anhand der Gegenüberstellung im Vergleich aufzeigen, dass das Heft in der Enzyklopädie miserabel reproduziert sei, indem er betonte, „der Scanner des Autors wäre also wohl doch nicht so gut, wie dieser immer behauptet hätte“.

 

Zugegeben, das abgebildete Carnera-Heft 30 in Band 1 des Autors war tatsächlich stark farbverblasst, aber am Scanner kann das unmöglich gelegen haben; denn dann wären ja alle anderen 813 Farbabbildungen in dem Buch auch schlecht gescannt; aber die waren allesamt okay!
Also lag die schwache Farbgebung dieses einzelnen Heftes an der speziellen Ausgabe selbst. Und der Grund dafür ist einfach:
Wie die meisten Hefte in einer Sammlung stammen die einzelnen Hefte aus verschiedenen Sammler-Quellen. Diese Ausgabe muss wohl lange Zeit Licht ausgesetzt gewesen sein, sodass bei dem Titelbild die Druckfarbe „Cyan“, also Blau, verblasst ist, während die Gelb- und Rottöne erhalten geblieben sind.

Das Resultat einer solchen Lichteinwirkung ist dann ein relativ unbuntes Bild.
So was kommt auch in den besten Sammlungen vor, da es sich ja schließlich um teilweise 60 Jahre alte Exemplare handelt, die zwar toll erhalten geblieben sind, aber manchmal neben solchen Ausbleichungen auch druckbedingte Farbverschiebungen aufweisen, wovon jeder Sammler ein Liedchen singen kann.
Das alles trägt aber zur Authentizität der Buchreihe bei, wobei der Autor die Titelbilder lieber so abgebildet hat, wie sie sich in seiner Sammlung befanden, als daran künstliche Farbeingriffe vorzunehmen, so wie es damals Norbert Hethke gemacht hat.

 

Anhand dieser Farbunterschiede, die sich natürlich die Laien im Sprechblasen- Forum alle nicht erklären konnten, rätselte man also zunächst froh und munter darüber nach, ob es sich bei der Vorlage des Autors wohl überhaupt um ein Original handeln würde, oder ob sich der Autor bei dieser Nummer womöglich nur eines Hethke-Nachdrucks bedient hätte. Denn das wäre ja für die Kritiker ein gefundenes Fressen gewesen und hätte den Autor stark blamiert.
Nachdem andere Foren-Mitglieder das gleiche Heft von Hethke ins Netz gestellt hatten, fiel diese Möglichkeit von vorne herein aus, da Hethkes Hefte wesentlich bunter und knalliger in den Farben waren - aber ganz bestimmt nicht blasser.
Also kamen anscheinend, nach langen Überlegungen, nur noch die „Melzer“- Reprints in Frage ( nicht zu Verwechseln mit dem ähnlich klingenden Namen des Autors ).
Eine Forums-Teilnehmerin mit dem Nicknamen „Fischerin“, fischte sogleich Carnera Nummer 30 aus ihrer „Melzer-Collection“ und gab bekannt, dass auch diese Reprint-Serie unmöglich dem Autor als Scan-Vorlage gedient haben könnte, weil bei Abi Melzer auf dem Titel sogar ein Matrose fehle und die Neukolorierung äußerst unsauber ausgeführt wäre. Also kamen für des Autors Reproduktion, nach einstimmiger Ansicht der „Hobby-Experten“ keines dieser Nachdruck-Varianten infrage.
Also schlussfolgerte Förster, der von Originalausgaben überhaupt keine Ahnung hat, der Autor hätte wohl irgendwas an dem Heft getrickst.
Auf die Tatsache, dass "Cyan" ( also Blau, die lichtempfindlichste aller Druck- farben ), einfach ausgeblichen war, kam natürlich keiner.

 

Aufgeweckt von diesen Unterschieden bei zwei seriengleichen Heften, machte sich Förster, der Apache und die „Fischerin“ nun daran, tiefer in den trüben Gewässern weiter zu fischen und begaben sich auf die kleinliche Suche nach anderen Ungereimtheiten zwischen den Heften in der „Menzy“, wie sie das Buch in Abkürzung scherzhaft nannten, und den Originalen, die sie im Internet bildlich ausfindig machen konnten; denn ganz offensichtlich verfügte keiner der drei Kandidaten je über echte Originale.


Und so griffen sie mitunter sogar, nach eigenen Bekundungen hin und wieder sogar „zur Lupe“, um in dem einzigen zweiten verfügbarem Nachschlagewerk der letzten zwanzig Jahre, der „Illustrierten Deutschen Comic-Geschichte“ die Feinheiten zwischen anderen Original-Heften und den Abbildungen in der „Menzy“ so einigermaßen gerade noch erkennen zu können.
Wie wichtig und praktisch ein Lexikon mit Abbildungen in Eins-zu Eins-Größe ist, wurde den Kritikern spätestens jetzt klar, obwohl sie ja all die Monate stets behauptet hatten, auf eine Enzyklopädie können man angesichts Wansels Werk gut und gerne verzichten. Die Buchreihe sei somit absolut überflüssig.

Nun allerdings mussten sie alle zwangsläufig zur Lupe greifen!!!

 

Und tatsächlich wurde man erneut fündig. So stellte man bei seriengleichen Piccolos, wie zum Beispiel erneut bei dem besagten Carnera-Heft Nummer 30, zwischen der Abbildung im Internet und der in der Enzyklopädie kleine Verschiebungen fest, die bisher gewiss noch niemandem je aufgefallen waren.

 

Beispielsweise lag unerklärlicher Weise bei dem einen Heft der gelbe Balken mit der Aufschrift „3. Piccolo-Bilderserie“ unter dem Rotdruck des großen Carneras-“C“s, was zweifellos grafisch nicht gewollt sein konnte, und bei dem anderen Heft richtig platziert, innerhalb der plastisch geschwärzten Fläche des großen „C“s.
Außerdem war die Position dieses Störbalkens eine andere und leicht nach unten versetzt, wodurch das Ganze überhaupt erst sichtbar wurde. Aber wie konnte es so etwas überhaupt geben??? ...und das bei ein und dem gleichen Heft...??? ...grübelte man an diesem  Nikolaus-Sonntag, dem 6. Dezember im Sprechblasen Forum, und kaum einer hatte darauf auch nur annähernd eine plausible Antwort. "Also musste doch der Autor irgendwas an dem Heft gefummelt haben“, meinte der Haupträdelsführer Gerhard Förster.

 

Sensibilisiert für solche Schriftversetzer stellte man nun weitere Vergleiche an, die man unter Zurhilfenahme der bereits „vielzitierten Lupe“ in Wansels ähnlich gelagertem Werk aufzudecken hoffte. Wie hilfreich es ist, in solchen Fällen eine Lupe im Bücherschrank zu haben, erwies sich nun als äußerst praktisch, während man sich bei der Enzyklopädie des Autors auf sein bloßes Auge verlassen konnte, diesem aber wie immer missgünstig zutraute, an Allem und Jedem etwas verändert zu haben.
Geheimnisse über Geheimnisse offenbarten sich den Buchkritikern, die sich auch nun endlich dem Kapitel „Spurensicherung“ zuwandten, ein Thema dass man bisher als langweilig und entbehrlich eingestuft hatte. Aber darin befanden sich manchmal die gleichen Ausgaben wie in der Wochenübersicht, nur eben in einem schlecht beschnittenen und allgemein schlechterem Gesamtzustand.

Und siehe da - nun wurden kleinste Differenzen zwischen sonst identischen Heftnummern sichtbar, so etwa bei einer Ausgabe von El Bravo, auf der die Zeile „2. Piccolo-Bilderserie“ bei dem einen Heft ein wenig größer war, als die gleiche Zeile bei der anderen Ausgabe ausfiel. Aber wie konnte das sein?
Die Diskussionsteilnehmer fanden darauf keine Antwort.
Denn die Hintergründe konnte - wenn überhaupt einer - dann nur der Autor selbst aufklären, so zumindest war die einhellige Meinung.

Ratlos, wie die ganze Sippe in diesen Fragen war, erklärte sich der Forums-Moderator sogar dazu bereit, „den Autor von seinem Versprechen zu entbinden, der irgendwann einmal klipp und klar angekündigt hatte, sich aus dem Forum zurückzuziehen“.
Welch ein Blödsinn!  Der Autor hatte niemals "ein Versprechen" abgegeben,

er hatte lediglich nur keinen Bock mehr darauf, sich mit den missgünstigen Meckerfritzen in endlosen Diskussionen herumzuschlagen, die ohnehin nichts brachten, weil außer dem Apachen kein einziger von ihnen ein Lehning-Fan

war.
Und wie hilflos und unerfahren Förster und Konsorten in solchen Dingen tatsächlich sind, zeigen die hier angesprochenen Beispiele, da alle mit ihrer Weisheit schlicht und ergreifend am Ende waren.
Hilflos wie die Kinder schrieen sie nun nach dem Autor - „er möge das doch bitte erklären“.

Um sich jedoch den womöglich erneut aufflammenden Diskussionen mit der ganzen Nicknamen-Bande von „Froschgrün“ bis „Zacktuell“ cool zu entziehen, die ja ohnehin auf alles und jedes immer nur Widerworte aber nichts Brauch- bares auf Lager haben, erklärte der Autor zum gegebenen Zeitpunkt später Aufklärung hierüber zu verschaffen, was er an dieser Stelle nun tun möchte.

 

Des Rätsels Lösung:
Wie wir alle wissen, zumindest seit es innerhalb der Enzyklopädie in Band 1 die ungeliebte Reihe „Spurensicherung“ gibt, ließ Lehning die meisten seiner Piccolo-Titelbilder im sogenannten Mehrfachnutzendruck drucken.
Dass Lehning die Titelbilder der verschiedensten Piccolo-Serien zusammen auf die Druckbogen setzte, das war schon seit langem durch Exemplare mit ungenauen Beschnitt-Überresten bekannt, die sich in nahezu allen Sammlungen befinden.

Dass er aber manche Titelbilder von bestimmten Serien auch gleich doppelt oder manchmal sogar auch dreifach untereinander setzte, das war nun seit der Enzyklopädie nun wirklich neu!
Und das war besonders bei auflagenstarken Serien wie bei Sigurd oder El Bravo der Fall.

Wie diese Buchseite erstmals belegen konnte.
So stand womöglich El Bravo zweimal mit dem gleichen Titelbild auf einem Druckbogen und

Carnera mitunter vielleicht sogar drei- oder viermal.
Nun wissen wir auch, dass die Originalhefte
im Mutterland Italien völlig andere Namen,
andere Hefttitel und zwangsläufig auch völlig andere Serien-Erkennungsbilder, also andere Logos hatten.
Lehning bekam also von den Verlagen im Mutterland völlig abweichende Titel- bilder geliefert, die er auf die deutschsprachigen Helden-Namen und Logos umstricken musste.

Das bedeutete für Lehning rein technisch gesehen, dass er das italienische Erkennungsbild vollständig von der Titelzeichnung loslösen musste.

Das geschah damals natürlich alles noch nicht digital am Bildschirm sondern mit dem Zeichenskapell und Kleber am angelieferten Filmmaterial.

 

Das ursprüngliche Titelbild wurde also ohne Text neben die übrigen Motive von Akim, Carnera und Fulgor zu mehreren Nutzen dupliziert und untereinander auf dem Leuchtisch auf einen riesigen Klarsicht-Montagefilm montiert.

Nach Erkenntnissen des Autors war es ein 70 x 100 - Format.
Dabei wurden die Duplikatfilme der Logos in allen drei Farben links neben die Titel-Motive montiert. Darauf befand sich allerdings nicht der Schwarzfilm, weil der von Woche zu Woche mit der wechselnden Heftnummer und bei El Bravo auch mit dem Hefttitel im Erkennungsbild jeweils neu hergestellt werden musste.

 

Bei der ganzen Schnipselei kam es vor, dass manchmal von einer identischen Ausgabe zur anderen der Hefttitel an eine geringfügig abweichende Stelle montiert wurde.
Und wenn sich zum Beispiel die Zeile „2. Piccolo-Bilderserie“ gelöst hatte und vom Film abgesprungen war, wurde diese kurzerhand durch eine Zeile aus der letzten Woche ersetzt, die womöglich geringfügig kleiner war, so wie es bei dem oben abgebildeten Beispiel von El Bravo gut zu erkennen ist und offensichtlich der Fall war.

 

Das alles kam mitunter vor; denn die ganze Stückelei erfolgte damals in mühseliger Handarbeit und nicht wie heute digital am Bildschirm.
Es kann sogar sein, dass man in der folgenden Woche erneut die gleiche Filmmontage verwendete, also die Logo-Montagen bestehen ließ und nur die Titelbilder ersetzte.
Das war wesentlich einfacher als die gesamte Film-Montage neu anzulegen!
Man brauchte anschließend lediglich die Hefttitel und die Nummernangabe der Vorwoche abzumontieren und auszutauschen und fertig war die Film-Montage.

Auch kam es womöglich hin und wieder vor, dass sich eventuell einzelne Zeilen nach der Film-Montage lösten und absprangen. Wenn dann das Fehlen nicht bei der Endkontrolle der Filme bemerkt wurde, fehlte im Druck am Ende vielleicht die Zeile „Eine Piccolo-Bilderserie“. Der Autor wies hierauf auf Seite 27 in seinem ersten Buch, leider jedoch an falscher Stelle hin.
Nach Rücklauf der Remittenden wurde die Karten natürlich meist wieder völlig neu gemischt; denn dann standen die effektiv verkauften Auflagen für jede Serie erneut fest und der Montagefilm musste mitunter wegen der neuen Mehrfachnutzen-Verhältnisse wieder völlig neu angelegt werden.

 

Nun, da der Autor zumindest zu einem gewissen Teil dieses Mysteriums der kleinen, kaum bemerkten Unterschiede auf den Titelbildern aufdecken und klären konnte, gewinnt nun vielleicht die ungeliebte Reihe „Spurensicherung“, die sich jedoch bis auf zwei Ausnahmen nur auf Band 1 beschränkt, für den wissbegierigen Leser etwas mehr an Bedeutung.

 

Aber das Ganze hat auch dennoch - und ganz nebenbei - einen weiteren nicht zu unterschätzenden Vorteil unserer Buchreihe offenbart:

Denn erstmals konnten unsere Leser die leicht unterschiedlichen Titelbilder in unserer Wochenübersicht mit Exemplaren aus dem Internet, und einige vielleicht auch mit Heften aus ihrer eigenen Sammlung bereits vergleichen. Und gerade hierzu lädt ja unsere Buchreihe geradezu ein.

Und diese willkommene Möglichkeit gab es schließlich bisher noch nie!
Sie eröffnet somit ein weiteren großen Schritt in der gesamten Walter Lehning-Forschung.

 

Doch wie es in der Sache weiterging, erfahrt Ihr in unserer Doppelfolge unter Försters Helfers-Helfer Teil II

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© C. Kuhlewind Verlag
Kontakt | Impressum